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Stromausfall in Schweinfurt

07/07/2015
Veröffentlichungen - NIGGL, LAMPRECHT & KOLLEGEN >>

Der Stromausfall in Schweinfurt hat Schäden im höheren sechsstelligen Bereich bei Schweinfurts Einzelhändlern und Supermärkten erzeugt. Wer bezahlt für diese Schäden? „Aus der Netzanschlussverordnung kann sich bei Schäden über 500 Euro ein Schadensersatzanspruch ergeben“, weiß Rechtsanwalt Christopher Richter von der Würzburger Kanzlei Niggl, Lamprecht und Kollegen mit zweigstelle in Schweinfurt. So habe der Bundesgerichtshofs hat am 25. Februar 2014 mit seiner weitreichenden Entscheidung für Aufsehen gesorgt, als er einen örtlichen Stromnetzbetreiber verurteilte, die durch Überspannung verursachten Schäden ersetzen.

Der Schadensersatz ist unabhängig von einem Verschulden des Netzbetreibers zu leisten, erläutert Rechtsanwalt Richter. Dies folgt aus dem Produkthaftungsgesetz, dass gemäß dem neuen BGH-Urteil in derartigen Fällen anzuwenden ist. Dem zitierten Urteil lag eine Überspannung in Wuppertal am 6. Mai 2009 zugrunde. Sie hatte bei einem Verbraucher, Heizung, Computer, Garagentor und Telefon zerstört. Was die Ursache für den Trafobrand in Schweinfurt ist, ist noch unbekannt, so dass derzeit nicht sicher beurteilt werden kann, ob tatsächlich Schadensersatzansprüche bestehen.

Für kurze Rückfragen erteilt Rechtsanwalt Christopher Richter von der Kanzlei Niggl, Lamprecht & Kollegen aus Würzburg kostenfrei Auskunft (Tel.: 0931/47085337 oder per Mail unter richter(at)anwaltskanzlei-wue(dot)de).

 

     

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